Read Das Recht zu strafen by Ingo Bott Online

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Strafverteidiger Max Faber ist ein Supertyp findet zumindest er selbst Er leitet eine gut gehende Kanzlei in Berlin, kommt bei Frauen an und die Presse liebt den smarten Juristen Dass er vor allem finanzkr ftige Klienten verteidigt, die in fragw rdige Aktivit ten verwickelt sind, st rt ihn nicht Jeder Mensch hat ein Recht auf Verteidigung, und wenn die Kanzlei dabei mediale Aufmerksamkeit bekommt, umso besser Deswegen nimmt Faber ohne Z gern das Mandat des Hauptverd chtigen im Fall der sogenannten Philosophenmorde an.Die Presse berichtet in Dauerschleife ber jenen Serienm rder, der seit Wochen sein Unwesen in der Stadt treibt und sich an den Toden ber hmter Philosophen orientiert Faber wittert kostenlose Werbung Dass ausgerechnet die ehrgeizige Anna S nchez Amann den Fall verantwortet, die eine Klatschgazette j ngst zur hei esten Staatsanw ltin Berlins gek rt hat, kommt dem Juristen sehr zupass Doch als er und Anna sich auch au erhalb des Gerichtssaals n herkommen, bricht ein medialer Shitstorm ber Faber herein.W hrend er feststellen muss, dass keineswegs jede Presse gute Presse ist, plant der Serienm rder bereits den n chsten spektakul ren Philosophenmord Diese ungek rzte H rbuch Fassung wird Ihnen exklusiv von Audible pr sentiert und ist ausschlie lich im Download erh ltlich....

Title : Das Recht zu strafen
Author :
Rating :
ISBN : B07FNNLCKH
ISBN13 : -
Format Type : Kindle Edition
Language : Deutsch
Publisher : Audible Studios
Number of Pages : 498 Pages
File Size : 980 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Das Recht zu strafen Reviews

  • Amazon Kunde
    2019-05-08 14:24

    Beweiserhebungsverbote, Unterschiede zwischen Beschuldigten und Zeugen, die Gefahren des Teilschweigens, eine Liste für Pflichtverteidiger: Selten wird in Thrillern mit so viel Liebe zum juristischen Detail erzählt. Verteidigerherzen schlagen höher, was keine heimlichen Rachegelüste gegenüber der verschwundenen Staatsanwältin Dr. Anna Sonsoles Sánchez-Amann und ihrem Schicksal offenbaren muss, sondern vor allem an der fesselnden und spürbar originalgetreuen Atmosphäre liegt ... bis hin zum kalten Kaffee aus hässlichen Ü30-Tassen. Dr. Max Faber umweht der Wind von Philip Marlowe und Film Noir.Unbedingte Lese- (und Kauf-)empfehlung... Zivilrechtlich tätige Kollegen kriegen das Strafrechts-Repetitorium gleich mitgeliefert."Sie würden eine Kanzlei aufmachen. Für die Unschuldigen. Alle anderen durften auch kommen."

  • Yannic Niehr
    2019-05-14 09:45

    Ähnliche Zitate wie dieses sind Dreh- und Angelpunkt von "Das Recht zu strafen": Ein Serienkiller macht Berlin unsicher. Jeden Freitag stirbt eine junge Frau auf eine Art und Weise, die dem Sterben eines berühmten Philosophen nachempfunden ist. Sowohl die "heißeste Staatsanwältin Berlins" Anna Sánchez-Amman, als auch der kantige Strafverteidiger Max Faber werden in die Angelegenheit verwickelt - neben privaten Narben kommen dabei auch Geheimnisse aus der Vergangenheit ans Licht...Es handelt sich zum Einen um einen spannenden Thriller, zum Anderen um einen interessanten Einblick in die Welt des Strafrechts. Plot und Figurenzeichnung kommen zwar nicht ohne Klischees aus, diese werden jedoch mit einer gehörigen Portion Direktheit und einer Prise Ironie präsentiert, sodass sie nie ins Lächerliche abrutschen und ungeahnte charakterliche Tiefen offenbaren. Die Tatsache, dass diese oftmals nur angedeutet sind, sowie der etwas abrupte Schluss, lassen auf einen Nachfolgeroman schließen (und hoffen). Die markanten Charaktere gäben das auf jeden Fall her.Neben der etwas reißerischen Handlung, die mit einem packenden Erzählansatz (die Ermittlungen werden in der Vergangenheit beschrieben, während die Gegenwart ein "ticking-clock"-Szenario schildert, bis sich gegen Ende beide Ebenen wieder treffen) und der ein oder anderen cleveren Wendung aufwartet, bietet der Roman außerdem eine Liebeserklärung an den Puls Berlins.Vor Allem erwähnenswert ist der einzigartige Stil: die kurz abgehackten, pointierten Sätze sind zwar manchmal einen Ticken drüber, gestalten das Buch aber äußerst abwechslungsreich und verleihen ihm einen unverwechselbaren Tonfall, der immer wieder einen sehr ausgefallenen Humor durchscheinen lässt.Dieser Stil macht das Buch einprägsam und erfrischend anders. Wer glaubt, damit etwas anfangen zu können, sollte unbedingt reinlesen - es lohnt sich!

  • Nele Fürst
    2019-05-11 16:44

    Mir hat dieses Debüt von Ingo Bott an sich gut gefallen, schon allein deshalb, weil es im Vergleich zu anderen Krimis eher anspruchsvoll daherkommt. Zusätzlich zu den wechselnden Perspektiven diverser Figuren kommen stete Wechsel der Zeit; die Handlung springt zwischen dem Beginn und der laufenden Ermittlung der Mordserie und einem späteren Zeitpunkt, als bereits eine dramatische Wendung eingetreten ist. Hinzu kommen Rückblicke in die Geschichte der Protagonisten, z. B. dem markanten Punkt im Jurastudium von Faber, dem eigenwilligen Verteidiger, der sich selbst zum Star machen möchte. Diese Erzählweise und die Fülle der Handelnden und sonstiger vorkommender Personen machten den Roman interessant und anders, schon allein deshalb, weil es tatsächlich auch eine Reihe Verdächtiger gab. Bei anderen Krimis stört mich leider häufig die Vorhersehbarkeit, die hier zumindest in der ersten Hälfte gar nicht vorhanden war.Ein weiterer Pluspunkt ist der Umstand, dass recht gute Einblicke in die Arbeit von Polizei, Staatsanwaltschaft und Verteidigung gegeben werden. Reißerisch ist hier nichts. Stattdessen werden, natürlich auch im Kontext des Philosophenmörders, recht tiefsinnige Themen aufgegriffen. Fragen nach Ethik und Moral, Strafen und Gerechtigkeit. Das passt jedoch gut in den Lauf der Geschichte und wird auch nicht zu sehr in den Fokus der Geschichte gerückt. Für mich eine äußerst gelungene Mischung.Abzüge gibt es für mich dafür, dass der Wechsel der Zeiten manchmal sehr holperig war und ich mich fragen musste, ob das nun so eigentlich sein kann. Tatsächlich habe ich keinen Logikfehler gefunden, doch das Stocken im Lesefluss hat mich irritiert. Dann waren die beiden Hauptprotagonisten, Staatsanwältin Dr. Anna Sanchez-Amann und Rechtsanwalt Faber, für mich leider nicht ganz gelungen. Faber ist ein spezieller Typ und ein super Charakter für dieses Buch, doch diese Mediengeschichte blieb sonderbar blass. Insgesamt war sie wichtig für den Fortgang der Story, doch für mein Gefühl kam da etwas zu kurz. Ich konnte nicht ganz nachvollziehen, was genau sich Faber dabei gedacht hat und warum er überhaupt auf diesen Medienrummel (der so riesig nicht war) so aus war. Anna auf der anderen Seite hat mich streckenweise genervt. Bei allem Verständnis für Ehrgeiz und auch die Probleme einer Frau, in die großen Fußstapfen eines altgedienten Staatsanwalts zu treten, war ihre ständige Beflissenheit nur ja ernst genommen zu werden, ein Ärgernis. Zwischendurch wurde völlig zu Recht angedeutet, dass es ja diverse Fälle sind, die auf ihrem Tisch landen und für die sie Verantwortung trägt. Auch, wenn dieser Serienmörder nun ein großes Ding ist, ihre Art zu agieren fand ich teilweise richtig dämlich, ihre Gefühle kindisch. Und das Herumreiten auf ihren sexuellen Bedürfnissen (gepaart mit dem Klischee einer besonders leidenschaftlichen Mexikanerin, wie sie sich selbst rühmt) fand ich ebenso über. Es hatte eine Bewandtnis damit und war leider auch relevant für die Geschichte, doch mir schien es plump umgesetzt. Dazu noch die Begründung, dass besonders in einer lebhaften Stadt wie Berlin, mitten in der Sommerhitze, nachts niemand etwas anderes tun sollte ... nein, echt nicht. Ich bezweifle zumindest stark, dass die heißblütige Frau Staatsanwältin in einer Kleinstadt bei moderaten Temperaturen weniger sexlastig wäre.Diese Kritikpunkte haben die Geschichte insgesamt allerdings nicht weniger lesenswert gemacht. Für das eher abrupte Ende hätte ich mir tatsächlich noch etwas mehr gewünscht - für die lange Zeit, in der sich alles zog und nichts voran ging, wurde sehr plötzlich eine Reihe von Erklärungen geliefert, die allerdings den Täter für mich nicht abschließend nachvollziehbar machten. Das ist eventuell gar nicht nötig. Schön hätte ich es dennoch gefunden.