Read Wie schön alles begann und wie traurig alles endet by Dirk Bernemann Online

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Leute bewegen sich durch D rfer und St dte, essen Dosenravioli und trinken Spezi und gehen auf subversive Popkonzerte Irgendwo beginnt ein Krieg, der aber nie sein Gesicht zeigt, immer aber da ist Ob Liebe Fragen beantwortet oder eher welche stellt, wei man erst, wenn man sich traut, die Fragezeichen in seinem Leben zuzulassen....

Title : Wie schön alles begann und wie traurig alles endet
Author :
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ISBN : 3957910277
ISBN13 : 978-3957910271
Format Type : Hardback
Language : Deutsch
Publisher : Unsichtbar 14 Februar 2015
Number of Pages : 192 Seiten
File Size : 780 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Wie schön alles begann und wie traurig alles endet Reviews

  • Elisa-Maria B.
    2019-02-28 18:59

    Ich habe eine Menge Bücher gelesen und suche immer wieder nach neuen. Für dieses Buch hatte ich mich entschieden weil mich der Titel sehr angesprochen hat. Ich habe vorgestern angefangen es zu lesen und kann es kaum aus der Hand legen. Sehr gutes Buch! Schreibstil und Wortwahl des Autors gefallen mir sehr gut.

  • AmazonKundin
    2019-02-21 00:06

    Sehr schönes Buch mit vielen Kurzgeschichten, die alle sehr derb erzählt werden, aber auf durchaus unterhaltsame und gesellschaftskritische Art. 1-2 Geschichten sind allerdings auch einfach nur albern, aber das ist auch typisch Bernemann.

  • Angielina Schulli
    2019-02-27 22:48

    Ich kaufe seit Jahren jedes Buch des Autors.Sein Schreibstil ist schonungslos ehrlich und die Dinge, die er beschreibt sind so ungewöhnlich wie berührend.Dieses Buch ist mal wieder wahre Kunst und reißt den Leser mit.Es vermittelt die Stimmung der Protagonisten wie ich es selten beim Lesen erlebt hat.

  • MM
    2019-03-18 16:06

    Ein sehr schönes Buch, das mich immer wieder an meine eigene Jugend erinnert hat. Der zeitliche Wechsel im Erzählstil zwischen Jugendzeit und Gegenwart ist sehr gelungen. Hier erzählt ein ehemaliger Punk von seinem Leben, der im Kopf aber niemals aufgehört hat einer zu sein.Wem die Bücher von Jan Off gefallen, der wird auch dieses Buch lieben.

  • Rebecca Versümer
    2019-03-11 21:53

    Leider nicht mit ganz so viel Wortwitz angereichert wie ich es sonst von den Autor gewohnt bin. Aber immer noch ein sehr empfehlenswertes Machwerk.

  • Inner Peace
    2019-02-20 22:03

    Vielen Dank für den schönen Nachmittag mit dem Buch :) Unverkennbarer Schreibstil und wunderbar erfrischende Sicht der Welt. Leider ist die Kindle-Edition wie bei allen Verlagen zu teuer.

  • Jay
    2019-02-22 18:42

    Ein Mann erzählt von seinem Leben. Etwas chaotisch. Wild durcheinander. Er beginnt in seinem hier und jetzt, schweift aus in seine Kindheit, seine Jugend und in die nahe Vergangenheit. Er endet wieder im Jetzt, wenn sich alle Bausteine zusammengesetzt haben. Was das Ganze besonders macht? Das Ich sieht die Welt am Ende, erwartet einen Krieg, harrt der Katastrophen, die da kommen mögen und sucht doch irgendwo zwischen den Trümmern nach Liebe. Ein getötetes Kaninchen in Jugendtagen verfolgt ihn ebenso wie das Mädchen, das an seiner Seite leblos im Schwimmbecken gelandet ist. Alkohol in früher Jugend, Alkohol im Erwachsenenalter und doch lässt sich nichts beschönigen. Er spottet über Menschen mit ihren seltsamen Gewohnheiten, ihren Marotten und ihren Geschmäckern. Seine Nachbarin ist kaputt, hört Xavier Naidoo, um nicht in ihrer Kaputtheit zu verschwinden und seine Jugendliebe lebt noch immer in ihrer heilen Welt, in diesem kleinen Dorf, aus dem er geflohen war. Und er? Er lebt in der Großstadt, alles ist groß und laut, er hat seine Vergangenheit hinter sich lassen wollen, muss sich aber eingestehen, dass dies nicht möglich ist. Er hasst dieses schnelle Treiben der Großstadt, aber genauso hasst er irgendwie dieses kleine verschlafene Dorf. Denn eigentlich ist doch alles Dreck, oder? Ja ist es, bis nach einigen negativen Erfahrungen diese eine Frau kommt, die ihn völlig aus den Socken haut. Mit ihr ist diese zerstörte Welt gar nicht mehr so schlimm, bis aus Glück wieder Schmerz wird jedenfalls. Dies erwartet er nämlich stets.„Wie schön alles begann und wie traurig alles endet“ ist ein wundervolles Werk von Dirk Bernemann. Auf 192 Seiten presst er ein Leben, das es so vielleicht gegeben hat, vielleicht auch nicht. Er hinterlässt damit den bitteren Beigeschmack des Glücks, das so zerbrechlich ist, zeigt einem die Fratze der Moderne und hält einem sogar selbst den Spiegel vor. Der Titel des Buches rahmt die Handlung als Kapitelbezeichnung ein, aber am Ende bleibt die Frage, ob die Geschichte nicht eigentlich traurig begann und schön endet. Natürlich stets mit einer Brüchigkeit, die jeder aus seinem Leben kennen wird. Schon in anderen Werken spricht Bernemann Gedanken aus, die sich die meisten Menschen niemals zu denken trauen würden. Sprachlich könnte man seinen Stil glatt als unsachlich bezeichnen, aber das macht ihn auch gerade wieder aus. Er beschönigt nicht, er sagt wie es ist und nutzt auch gerne einmal derbe Worte dafür. Besonders fällt auf, wie er mit den Worten spielen kann. Er schafft Metaphern und lebendige Bilder aus Sätzen, wo eigentlich nichts sein dürfte, außer vielleicht ein tiefer Abgrund der Bedeutungslosigkeit oder eine Kiste, die niemand zu öffnen wagt. Ich persönlich habe großen Respekt vor diesem Mann, der mit seinen Büchern alles verändern kann, wenn man sich darauf einlässt. Bisher haben all seine Werke etwas in meinem Hirn hinterlassen, was sich in bestimmten Situationen einfach mal wieder meldet und mir sagt: „Guck, der Bernemann hatte Recht“. Im Bezug auf das nun vorliegende Buch, das am 14. Februar über den Unsichtbar-Verlag erschien, blieb mir beim Beenden der letzten Seite nur ein Gedanke: WOW! Und etwas anderes lässt sich als Fazit auch gar nicht formulieren. „Wie schön alles begann und wie traurig alles endet“ nimmt mit, zeigt die Wahrheit, bringt zum Lachen, bringt zum Nachdenken. Und das alles auf so wenigen Seiten, ohne philosophisch zu wirken. Daumen hoch für dieses unfassbar tolle Stück Literatur!

  • Christina Hacker
    2019-02-19 21:49

    Literatur ist subjektiv und wenn es um Hochliteratur geht, erst recht. Der eine braucht einen möglichst komplexen Plot in anspruchsvoller Sprache, während es dem anderen nicht simpel genug sein kann, sowohl stilistisch als auch inhaltlich. Daran gibt es auch nichts auszusetzen, jeder muss die Literatur finden, die ihn anspricht ... Sich angesprochen fühlen, genau darum geht's doch bei einem guten Buch. Doch die passende Lektüre zu finden, ist auf einem Literaturmarkt, der angefüllt ist mit zweit- und drittklassischen Veröffentlichungen und der jeden Tag wächst und wächst, wie ungezähmte sich ausbreitende Natur, mehr Glücksfall denn planbar.Einer dieser Glücksfälle ereilte mich am Wochenende. Ich stieß auf dieses Buch und es zog mir buchstäblich den Boden unter den Füßen weg.Man kennt das ja; im Zeitalter der E-Books ist es leicht, sich schnell mal einen Auszug eines Buches aus dem Internet zu laden. Man liest es an, beurteilt es und löscht es gegebenenfalls wieder. Ich gebe offen zu, ich bin ein Freund von Büchern aus Papier. Lesen mit dem E-Reader ist nicht mein Ding, weil mir meist nach zehn Minuten der Arm einschläft.Dieses Mal war das anders. Der Auszug aus Dirk Bernemanns Roman saugte mich regelrecht ein. Wie wenn man von einer Bestie am Schopf packt und in die Tiefen eines Meeres hinabgerissen wird. Ich konnte nicht warten ... ich wollte nicht warten ... um alles in der Welt wollte ich diesen Roman lesen und zwar jetzt auf der Stelle - verrückt!Dabei entspricht die Geschichte so gar nicht dem, was ich sonst konsumiere. Auf den 192 Seiten gibt es kaum Dialoge, es fehlt der klassische Aufbau und die Figur ist niemand, mit dem ich mich auf Anhieb identifizieren würde und dennoch ... raubte mir der Text buchstäblich den Atem.Der innere Dialog eines alternden Punks mal im Ich-Präsens mal im Ich-Präteritum ist gespickt mit klugen und vor allem wahren Aussagen, dazwischen Rückblicke, lose Erinnerungen, Dialogfrei aber nie langatmig und vor allem nicht langweilig. Es geht um Krieg und um Liebe. Beides liegt ja bekanntlich nah beieinander. Die Beobachtungen die Dirk Bernemann zu Papier bringt, kann man nicht treffender formulieren. Es ist, als entblättere er die Wahrheiten des Lebens bis auf seine nackte Existenz, mit einer Wortwahl von ungewöhnlicher Eleganz. Seine Metaphern scheinen unmöglich und doch treffen sie einen tief. Man giert nach jedem Wort, lechzt nach jedem Satz, liest und liest und wird immer tiefer hineingezogen in die kaputte Welt des Protagonisten, die der eigenen doch so ähnlich ist. Irgendwann findet man sich zwischen all den Textzeilen wieder, als kleines unbedeutendes Nichts. Spätestens dann glaubt man an den Krieg den der namenlose Protagonist prophezeit und man fühlt sich hilflos gegenüber seiner eigenen Inkompetenz.Der Autor durchbricht das häufige und stete Bla Bla Bla der Gegenwartsliteratur mit Texten, die so scharf formuliert sind, dass sie aufschlitzen und unser Innerstes herausquellen lassen. Ein Buch, nicht von leichtem Inhalt, aber federleicht zu lesen. Es ist fast so als kriechen die Worte und Sätze von selbst in einen hinein und setzen sich wie ein Virus fest, um noch Tage später ihre Bilder im Gehirn zu verteilen.Mein Fazit: "Wie schön alles begann und wie traurig alles endet" gehört für mich zum wertvollsten, das ich in letzter Zeit, wenn nicht gar überhaupt, gelesen habe.