Read Werke Bd.5: Aufsätze zur Literatur und zum Film by Irene Heidelberger-Leonard Online

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Jean Am ry z hlt zu den bedeutendsten europ ischen Schriftstellern und Intellektuellen des 20 Jahrhunderts Seine bahnbrechenden Essays sind in ihrer Bedeutung wohl nur mit den Schriften Hannah Arendts und Theodor W Adornos zu vergleichen Am ry hat wie kein anderer die deutsche ffentlichkeit mit franz sischen Dichtern und Denkern wie Proust und Flaubert, Sartre und Simone de Beauvoir bekannt gemacht.Diese gro e neue Edition der Werke Am rys gibt zum ersten Mal einen Gesamt berblick ber die Vielseitigkeit dieses europ ischen Denkers Die auf neun B nde angelegte Ausgabe stellt den Kulturkritiker wie den Romancier vor, zum Teil mit noch nie erschienenen Texten Jeder Band enth lt einen Dokumentationsteil und ein eingehendes Nachwort zur Entstehungs und Rezeptionsgeschichte der jeweiligen Texte.Einen zentralen Teil der Ausgabe bilden die drei Aufsatzb nde Zun chst erscheint Band 5 er sammelt Am rys Arbeiten zur Literatur und zum Film Am rys Literaturessays repr sentieren eine faszinierende Form gelebten Lesens Die Texte dieses Bandes, deren Spektrum von Georges Bataille bis Michel Tournier, von Thomas Mann bis Thomas Bernhard reicht, machen Literatur als existentielle Erfahrung nachvollziehbar Gleiches gilt f r die Filmkritiken, die in diesen Band aufgenommen wurden....

Title : Werke Bd.5: Aufsätze zur Literatur und zum Film
Author :
Rating :
ISBN : 3608935657
ISBN13 : 978-3608935653
Format Type : Audio Book
Language : Deutsch
Publisher : Klett Cotta 1 Juli 2003
Number of Pages : 183 Pages
File Size : 877 KB
Status : Available For Download
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Werke Bd.5: Aufsätze zur Literatur und zum Film Reviews

  • Michael Peter Omasta
    2019-03-30 19:00

    Jean Améry gehört, keine Frage, zu den bedeutendsten Autoren des 20. Jahrhunderts. Das belegt auch die kleine, in diesem Band der längst überfälligen Werkausgabe versammelte Auswahl grandioser Aufsätze zur Literatur - etwa über Thomas Mann, die Anmerkungen zu den großen sozialkritischen US-Erzählern der Zwanziger- und Dreißigerjahre, die saftige Polemik gegen Michel Tourniers unseligen "Erlkönig" und, und, und.Sehr viel weniger ergiebig - um nicht zu sagen: ärgerlich - ist das Buch für Leser und Leserinnen, denen es auch um Améry, den leidenschaftlichen Kinogeher, zu tun ist. Der Titel verspricht gleichberechtigt ja auch "Aufsätze zum Film" - diese allerdings nehmen lediglich einen Bruchteil des Buches ein und sind zudem samt und sonders in dem 1994 im selben Verlag erschienenen (und derzeit noch lieferbaren) Bändchen "Cinéma" enthalten.Die herausgeberische Anmerkung, dass Jean Améry seine kürzeren Aufsätze zum Film (über Stars, Regisseure wie Carol Reed usw.), die er in den Fünfzigern für diverse Schweizer Tageszeitungen verfasste, selbst nur als "Fronarbeit" und daher uninteressant empfunden habe, ist gewiss richtig; dennoch kann sich, wer den ein oder anderen dieser verstreuten und nicht so ohne weiteres aufzutreibenden Texte kennt, damit keineswegs zufrieden geben - haben sie, mit ihrem bescheideneren Anspruch, mitunter doch wesentlich besser "gehalten" als beispielsweise Amérys krasses Unverständnis der Nouvelle Vague und, insbesondere, Godards.Es wäre schön, würde der Verlag dieses Versäumnis nachzuholen und sich Amérys hier leider erneut sträflich vernachlässigter (film-)journalistischer Texte annehmen.