Read Neue Studien zur Bildungstheorie und Didaktik: Zeitgemäße Allgemeinbildung und kritisch-konstruktive Didaktik (Beltz Bibliothek) by Wolfgang Klafki Online

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Abhandlungen und Aufs tze aus dem Zeitraum zwischen 1975 und 1991....

Title : Neue Studien zur Bildungstheorie und Didaktik: Zeitgemäße Allgemeinbildung und kritisch-konstruktive Didaktik (Beltz Bibliothek)
Author :
Rating :
ISBN : 340732085X
ISBN13 : 978-3407320858
Format Type : EPub
Language : Deutsch
Publisher : Beltz Auflage 6., neu ausgestattete 17 August 2007
Number of Pages : 327 Seiten
File Size : 874 KB
Status : Available For Download
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Neue Studien zur Bildungstheorie und Didaktik: Zeitgemäße Allgemeinbildung und kritisch-konstruktive Didaktik (Beltz Bibliothek) Reviews

  • K. Sauerwein
    2019-04-07 18:26

    Dieses Werk kann eine sehr große Hilfe für Lehramtsstundenten und Referandare, aber auch für Lehrer, sein. Im Sinne einer bildungstheoretischen und kritisch-konstruktiven Didaktik kann es als zentrale Bezugsgröße für jede Unterrichtsplanung genutzt werden um im Sinne einer kategorialen Bildung herauszufinden, ob das gewählte Unterrichtsthema den Schülern die Inhalte der Wirklichkeit vermittelt und sie auch für diese empfänglich macht (Didaktische Analyse).

  • pl
    2019-03-30 16:35

    Grundüberlegung aller in diesem Sammelband zusammengestellten Beiträgen von W. Klafki ist, dass sich die Didaktik resp. didaktische Überlegungen und Handlungen an einer übergeordneten Bildungstheorie orientieren müssen und vor der sie verantwortbar sein müssen. Dabei entwickelt Klafki ein elaboriertes Bildungsverständnis mit gesellschafts- und ideologiekritischem Ansatz. Klafkis Bildungsverständnis steht im Zusammenhang der Bildungskonzeptionen der sog. klassischen Bildungstheorien / Bildungstheoretiker (ca. 1770-1830, Kant, Herder, Herbardt, Humboldt, Schleiermacher usw.), von denen er wesentliche Funktionen eines Bildungsbegriffs für die eigenen Vorstellung gewinnt, gleichzeitig aber auch kritisch hinterfragt. Klafki selbst bestimmt diese Vorgehensweise als "historischen Argumentationsgang".Klafkis Bildungskonzeption lässt sich in etwa so charakterisieren: Es werden grundlegende Relationen ausgerückt, einmal das Verhältnis des Menschen zu sich selbst, dann zu seinen Mitmenschen und schließlich zu seiner Umwelt / dem gesell. System. Um in diesen drei Beziehungen handlungsfähig zu werden, muss der Mensch drei wesentliche Fähigkeiten aufbauen / entwickeln: 1. Selbstbestimmungsfähigkeit als die Fähigkeit, über persönliche Lebensvollzüge und Sinndeutungen persönlich entscheiden zu können, 2. Mitbestimmungsfähigkeit als Anspruch und Verantwortung der gemeinsamen politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Verhältnisse sowie 3. Solidaritätsfähigkeit als Einsicht und Verantwortung, dass die beiden zuvor genannten Fähigkeiten nur gerechtfertigt sind, wenn sie auch für andere Menschen gewonnen werden. Das setzt den persönlichen Einsatz für die Benachteiligten zum Ziel.Klar wird, dass Klafkis Bildungskonzeption, die dann in ein Allgemeinbildungskonzept aufgeht, dass speziell als Aufgabe der Schule beschrieben wird, eine zutiefst politische und gesellschaftskritische ist, da sie immer Analyse und Veränderung bestehender und zukünftiger Verhältnisse impliziert. Spannend ist vor allem die Frage, was der genuinen Beiträge der Schule und des Unterrichts sind, eine solche Bildungsvorstellung umzusetzen. Klafki leitet zahlreiche Forderungen ab, von denen einige wichtige z.B. der Abbau des gegliederten Schulsystems, d.h. mehr innere Differenzierung anstatt einer äußeren Differenzierung in verschiedene Schultypen, ein grundlegend neues Leistungsprinzip oder die Schaffung eines Epochenunterrichts - anstatt 45-Min. Schulstunden - sind. Für den Fachunterricht und die fachorientierte Lehrerausbildung dürften sich dann einige Konsequenzen ergeben, die m.E. leider nicht ausreichend thematisiert werden.Trotz der Tatsache, dass es sich hier um eine Zusammenstellung einzelner Beiträge aus verschiedenen Jahren handelt, sind doch immer wieder gemeinsame Tendenzen und Leitgedanken zu erkennen. Diese - wie Klafki selber betont - unterliegen allerdings einem Entwicklungsprozess. Die vorgetragenen Gedankengänge sind nicht immer unbedingt eine "leichte Kost", enthalten aber eine unmenge an Anregungen für die eigenen Vorstellungen von Schule, Unterricht und die eigenen Bildungsvorstellungen. Einige der hier gesammelten Aufsätze dürfen sicher heute als Standardliteratur der Bildungstheorie gelten. Daher ist das Werk Klafkis, über den Horizont der Bildungstheoretiker und Didaktiker hinaus, sicher eine lohnende Anschaffung.

  • rosa
    2019-03-24 16:54

    Dieses Buch ist der Klassiker, in dem Klafki seine kritisch-konstruktive Didaktik beschreibt. Es ist daher Pflichtlektüre für alle, die sich mit diesem didaktischen Ansatz vertieft beschäftigen möchten. Es ist aber auch hilfreich, wenn man wissen will, was "Bildung" eigentlich ist (oder sein könnte), da auch der Bildungsbegriff umfassend und aktuell diskutiert wird.